LÄNGERES VERWEILEN IN DER NÄHRLÖSUNG

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LÄNGERES VERWEILEN IN DER NÄHRLÖSUNG 2017-07-07T10:30:34+00:00

Die Embryoübertragung findet normalerweise am zweiten oder dritten Tag nach der Extraktion der Eizellen statt, wenn die Embryos gewöhnlich ein Stadium von zwischen 4 und 8 Zellen aufweisen.

Manchmal kann es, je nach Fall, angeraten sein, die Embryos einige Tage länger in der Nährlösung zu lassen (bis zu 6 Tage nach der Extraktion), um ihre Entwicklung zu beobachten und jene Embryos auswählen zu können, die tatsächlich verwendbar sind und so die Erfolgsaussichten zu erhöhen. Durchschnittlich 1 bis 3 Embryos entwickeln sich bis zum sechsten Tag normal und bilden eine embryonale Struktur, die Blastozyste genannt wird. Ein solcher Embryo gilt als äußerst entwicklungsfähig und besitzt durchschnittlich 50 bis 100 Zellen. Daher wird empfohlen, in diesem Stadium nie mehr als 2 Embryos zu übertragen, denn es kommt oft zu Mehrfachschwangerschaften.

Andererseits pflegen die Embryos, die nicht dieses fortgeschrittene Stadium erreicht haben (die restlichen zwei Drittel), in ihrer Entwicklung zu stocken und sich nicht weiter zu teilen. Die Erfolgschancen sind wesentlich höher, wenn die Embryos nach weniger Tagen in der Nährlösung übertragen werden.