HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQs)

Imfer:Home/HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQs)
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQs) 2017-07-07T10:30:36+00:00

Wann ist Sterilität in Betracht zu ziehen?

Es wird angenommen, dass ein Sterilitätsproblem erst besteht, wenn bei bestehendem Kinderwunsch und regelmässigem (einmal alle drei Tage im Schnitt), ungeschüztem, nicht mit dem Eisprung unbedingt festgelegtem Geschlechtsverkehr auch nach zwölf Monaten keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Warum mir?

Die Wahrscheinlichkeit bei gesundenen Paaren, innerhalb eines Monats eine Schwangerschaft zu erreichen, beträgt 20-30%, 85% nach 12 Monaten. Man schätzt, dass in Spanien ungefähr 700.000 Paare als steril gelten, mit 44.000 neuen Fällen pro Jahr. Und dieser Trend zeigt nach wie vor aufwärts.

Die Ursachen für Infertilität können beim Mann (35%) sowohl bei der Frau (35%) oder bei beiden (20%) liegen. Kinderlosigkeit ohne kennbare Ursache beträgt 10%.

Sterilität oder Infertilität?

Sterilität (Unfruchtbarkeit) und Infertilität (Kinderlosigkeit) sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden. Doch es handelt sich um zwei unterschiedliche Begriffe. Sterilität ist die Unfähigkeit, eine Schwangerschaft zu erreichen, während Infertilität die Unfähigkeit ist, eine Schwangerschaft zu beenden –wie bei wiederholten Fehlgeburten. Beide Situationen können mit modernen reproduktionsmedizinischen Techniken behebt werden.

Warum nimmt die Zahl von kinderlosen Paaren stets zu?

Unfruchtbarkeit ist ein zunehmendes Problem. Die Gründe dafür sind prinzipiell zwei:

  • Die Verschiebung des Kinderwunsches in immer spätere Lebensjahre ergibt eine stark abnehmende Fertilitätsquote. Heutzutage verschiebt das Paar aus finanziellen und beruflichen Gründen den Zeitpunkt der Wunschschwangerschaft. Obwohl das ideale Alter für Schwangerschaft zwischen dem 20. und 30. Altersjahr ist, bekommen die meisten Paare Kinder zwischen dem 30. und 40. Jahr, und sogar später. Es ist allgemein bekannt, dass das Alter der Frau das wesentliche Bestimmungsfaktor für Schwangerschaft ist.
  • Die Verminderung der männlichen Fertilität. In den letzten Jahrzenten hat man eine sehr wesentliche Verminderung der Spermienquantität und Qualität festgestellt. Umweltfaktoren, Mangelernährung, Lebenstil und Stress spielen dabei eine wichtige Rolle.

Was sind die Ursachen?

Sterilität bei der Frau
Häufige Ursachen für weibliche Sterilität sind:

  • Eileiterstörungen (40%). Es handelt sich um Fehlbildungen, die die normale Funktion der Eileiter verhindern. Normalerweise sind die Folge von solchen Entzündungs- oder Schwellungenprozessen wie entzündlichen Beckenerkrankung, Entzündungen nach Fehlgeburt, Wochenbettentzündungen, Endometriose, Hidrosalpinx, usw. Diese Störungen können mit verschiedenen Techniken und Verfahren (Röntgenaufnahme, Ultraschall oder Endoskopie) diagnostiziert werden.
  • Eierstöckverstörungen (40%) schliessen Ovarialinsuffizienz oder –störung, Störungen in der Gelbkörperphase, Endometriose, u.a. ein.
  • Anatomische Änderungen (10%), die öfters mit Fehlgeburten verbunden sind: Verwachsungen in der Gebärmutter, Polypen in Gebärmutterschleimhaut, Myome, usw.
  • Verstörungen der Spermienwanderung. Scheiden-Entzündungen, Scheidewände, entzündliche Prozesse an Gebärmutterhals, usw. können die Spermienwanderung negativ beeinflussen.

Weitere Gründe für weibliche Sterilität sind Funktionsstörungen der Schilddrüse, ernstliche Allgemeinerkrankungen, Fettleibigkeit, drastische Abmagerung und Missbrauch von Drogen, Rauchen und Alcohol.

Sterilität beim Mann

Männliche Unfruchtbarkeit geht überwiegend auf schlechte Spermienqualität zurück. Die Ursachen können sehr vielfaltig sein, aber alle sind im Zusammenhang mit der Produktion, Motilität und Morphologie von Sperma. Anderseits bedeutet ein normales Spermiogramm nicht unbedingt, dass die Spermien fruchtbar sind. Es können mehrere mögliche Veränderungen entstehen, die die Spermienkapazität, ein gesundes Embryo zu erzeugen, bedingen.

Referenzwerte und Beurteilung eines Spermiogramms.
Durch ein Spermiogramm werden solche Parameter des Spermas wie Anzahl, Beweglichkeit und Aussehen begutachtet. Wenn die Anzahl der Spermien weniger als 20 Mio./ml ist, wird der Zustand als “Oligozoospermie” beschrieben.

Motilität wird in vier Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie D oder Grad 0: immotile Spermatozoen. Keine Beweglichkeit heisst nicht, dass die Spermien tot sind.
  • Kategorie C oder Grad +: nicht progressive Spermatozoen, d.h. sie bewegen sich lokal aber nicht vorwärts.
  • Kategorie B oder Grad ++: progressive Spermatozoen, d.h. langsame, träge Vorwärts- oder Kreisbewegung.
  • Kategorie A oder Grad +++: schnell progressiv, d.h. schnelle Vorwärtsbewegung.

Die Beweglichkeit wird als normal eingestuft, wenn sich entweder mehr als 25% der Spermatozoen schnell progressiv (Kategorie A) oder mindestens 50 % progressiv (Kategorie A + B) bewegen. Wenn solche Prozenten nicht erreicht werden, wird der Zustand als “Asthenozoospermie” beurteilt.

Menschliche Spermatozoen können morphologisch nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden. Unter anderen sind beispielsweise die Kruger Kriteria gebräuchlich. Nach diesen Kriterien ist ein Spermatozoon normal, wenn keine morphologische Abweichungen durch eine 1000-fache Vergrösserung mikroskopisch feststellbar sind. Das Prozent der normalen Spermatozoen muss höher als 14% sein. Wenn dieses Prozent nicht erreicht wird, wird der Zustand als “Teratozoospermie” beschrieben.

Kombinierte Ursache für Sterilität
Der Grund für Unfruchtbarkeit kann auch bei Mann und Frau zugleich liegen. Diese verminderte Sterilität von beiden Ehepartnern verursacht, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft praktisch Null ist.

Aber, wo liegt das Problem?
Um die Gründe für ungewollte Verspätung herauszufinden, wird eine so gennante Sterilitätsuntersuchung durchgeführt. Es empfiehlt sich, eine solche Untersuchung zu beginnen, wenn nach einem Jahr sexueller Beziehungen ohne Verhütung keine Schwangerschaft erreicht wurde.

Welche Erfolgsaussichten haben die Paare, die sich an IMFER wenden?

Bei IMFER wenden wir die höchsten Quatlitätskriterien an, was im Verbund mit der Anwendung der innovativsten Kenntnissen im Bereich der Assistierten Reproduktion, der freundlichen Weise mit unseren Patienten und einem hochqualifizierten und engagierten Personal uns erlaubt, Behandlungen mit den höchsten Erfolgsaussichten anzubieten. Bei IMFER suchen wir eine Lösung für jeden Fall.